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  <item rdf:about="http://buchblog.twoday.net/stories/4284685/">
    <title>Fanny Morweiser: Schwarze Tulpe</title> 
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    <description>&lt;div style=&quot;float: left; margin-right: 30px; margin-bottom: 20px;&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;211&quot; alt=&quot;morweiser_fanny_schwarze_tulpe&quot; width=&quot;132&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/buchblog/images/morweiser_fanny_schwarze_tulpe.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Das Buch liegt ausgelesen, zugeschlagen neben mir, die Geschichte aufgel&amp;ouml;st, nichts ist gut, und doch f&amp;uuml;hle ich mich getr&amp;ouml;stet. Eine Kleinstadt, deren Ger&amp;uuml;che im Fr&amp;uuml;hsommer mir noch nachh&amp;auml;ngen, genau wie die Kl&amp;auml;nge einer Geige aus einem Fenster in einen Innenhof, der Geruch eines Feuers auf einer Burg in der Nacht, und der kalte Wind, der aus einem Bergwald im Winter herunterweht. Die Schicksale sind klein, aber grausam, die Personen gehen unbeirrbar auf ihr Ende in dieser Miniatur zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei handeln sie manchmal unverst&amp;auml;ndlich, oder sind nicht deutlich genug gezeichnet, um sie verstehen zu k&amp;ouml;nnen, aber an dem Punkt, wo das auff&amp;auml;llt, ist es schon nicht mehr wichtig. Kunst darf meinetwegen unlogisch sein, und Kunst, Wortkunst, Wortmalerei, ist dieses Buch. Also, kurz: lesen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange h&amp;auml;lt es nicht, f&amp;uuml;r lange Zugfahren m&amp;ouml;chte man sich vielleicht besser ein zweites Buch einpacken -- falls man nach &lt;i&gt;Schwarze Tulpe&lt;/i&gt; wieder aufh&amp;ouml;ren kann, sinnierend aus dem Fenster zu starren. Mir wird es noch ein Weilchen im Kopf bleiben. Sch&amp;ouml;n.</description>
    <dc:publisher>skh</dc:publisher>
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  <item rdf:about="http://buchblog.twoday.net/stories/4282944/">
    <title>Wladimir Kaminer: Russendisko</title> 
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    <description>&lt;div style=&quot;float: right; margin-left: 30px;&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;255&quot; alt=&quot;kaminer_wladimir_russendisko&quot; width=&quot;161&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/buchblog/images/kaminer_wladimir_russendisko.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Nochmal gelesen: Kurzgeschichten eines in Berlin eingewanderten Russen sowie generische Beobachtungen &amp;uuml;ber das Leben dort und an sich. Tats&amp;auml;chlich gar nicht so schlimm, beim ersten Lesen mu&amp;szlig; ich schlechte Laune gehabt haben, oder etwas v&amp;ouml;llig anderes erwartet. &apos;Tschuldigung, Wladimir.</description>
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  <item rdf:about="http://buchblog.twoday.net/stories/4282412/">
    <title>Sarah Kuttner: Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart</title> 
    <link>http://buchblog.twoday.net/stories/4282412/</link>
    <description>&lt;div style=&quot;float: left; margin-right: 30px&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;274&quot; alt=&quot;kuttner_sarah_daueranwesenheit_der_gegenwart&quot; width=&quot;180&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/buchblog/images/kuttner_sarah_daueranwesenheit_der_gegenwart.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Es ist mir tats&amp;auml;chlich ein wenig peinlich. Ich habe dieses Buch allein des Titels wegen gekauft, ich habe nicht einmal im Buchladen reingebl&amp;auml;ttert. (H&amp;auml;tte ich mal machen sollen.) Ich wusste nicht, da&amp;szlig; es eine Kolumnensammlung ist (Originale in der S&amp;uuml;ddeutschen Zeitung erschienen), und auch nicht, wo die Autorin sonst so unter Vertrag &lt;strike&gt;ist&lt;/strike&gt; war (VIVA). Jetzt komme ich mir vor in einem Kultfilm, in dem ich den Kult nicht verstehe, werde das Buch aber trotzdem zu Ende lesen. Wenn ich sonst schon nichts nettes dazu sage. (Vielleicht bin ich auch einfach zu alt.)</description>
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  <item rdf:about="http://buchblog.twoday.net/stories/4249002/">
    <title>Wladimir Kaminer: Ich bin kein Berliner</title> 
    <link>http://buchblog.twoday.net/stories/4249002/</link>
    <description>&lt;div style=&quot;float: right&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;kaminer_wladimir_ich_bin_kein_berliner&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/buchblog/images/kaminer_wladimir_ich_bin_kein_berliner.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Hm. Ja. Naja. Also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Russendisko&lt;/i&gt; habe ich gelesen, damals, als es im Taschenbuch rauskam und &amp;uuml;berall, in wirklich allen Buchl&amp;auml;den auf den Kaufmich!-Tischen auslag. Ein paar Monate hatte ich durchgehalten, und dann siegte die Neugier doch, Millionen Buchk&amp;auml;ufer k&amp;ouml;nnen nicht irren und so. Ich fand es platt, zu schnell, die Sprache zu einfach, der Humor nicht meiner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor wenigen Wochen dann habe ich aus purer Langeweile in die vom Autor selbst gelesene H&amp;ouml;rbuchfassung von &lt;i&gt;Ich bin kein Berliner&lt;/i&gt; reingeh&amp;ouml;rt, was man nachts am Rechner halt so macht, und mich meiner Unwissenheit gesch&amp;auml;mt: der Kerl heisst ja nicht nur wie ein Russe, er ist auch einer, erste Immigrantengeneration, und er schreibt nicht in seiner Muttersprache. Ups. Der Absatz in der H&amp;ouml;rprobe war, mit deutlich russischem Akzent unterlegt, auch gar nicht so unlustig, und so landete das Buch k&amp;uuml;rzlich doch auf meinem Eingangsstapel neben dem Nachttisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweite Chance also, und &lt;i&gt;Ich bin kein Berliner&lt;/i&gt; hat mich tats&amp;auml;chlich ganz gut unterhalten (mehr aber auch nicht). Kurze Beobachtungen &amp;uuml;ber Berlin und seine Bewohner, erg&amp;auml;nzt durch Hinweise auf Kneipen, Asia-Shops, Parks, Wochenm&amp;auml;rkte und diverses anderes, was eher nicht in Reisef&amp;uuml;hrern landet. Adressenteil und Kurzbeschreibungen im Anhang, ob die Tipps was taugen m&amp;uuml;sste ein Einheimischer beurteilen. Mein Lieblingsautor wird Wladimir Kaminer immer noch nicht, aber vielleicht lese ich &lt;i&gt;Russendisko&lt;/i&gt; mit Kaminers Akzent im Ohr doch noch mal an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leseprobe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Viele Touristen schimpfen auf die Abneigung der Berliner gegen&amp;uuml;ber Dienstleistungen -- also &amp;uuml;ber schlechte Bedienung. In einer anderen Stadt wird man sofort bedient, oft sogar von mehr als einem Kellner. Man steht dadurch unter Druck, st&amp;auml;ndig Bestellungen abzugeben, und ist ganz schnell mit Nudeln oder Alkohol vollgepumpt. Dieser Spa&amp;szlig; ist jedoch nie von Dauer: Entweder kriecht man nach zwei Stunden von Gewissensbissen geplagt nach Hause, oder man f&amp;auml;llt einfach vom Hocker. In Berlin kann man dagegen stundenlang in einem Lokal sitzen und wird von niemandem angesprochen. Wenn du irgendwas willst, sieh selbst zu, dass du es auch bekommst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kneipen hier haben einen Anspruch auf Zeitlosigkeit. Sie sind wie ein &amp;ouml;ffentliches Wohnzimmer, in dem man sich ausruhen kann. Sie sind oft mit schweren Sofas und Sesseln ausgestattet, machen erst nach Mitternacht auf und schlie&amp;szlig;en am darauffolgenden Vormittag. Nach einer Nacht wilden Tanzens haben die jungen Berliner oft keine Kraft mehr, nach Hause zu gehen, und liegen deswegen in Kneipen herum. Manchmal werden hier neue zwischenmenschliche Beziehungen gekn&amp;uuml;pft und intime E-Mail-Adressen ausgetauscht. Die Sofas in den Kneipen riechen nach Schwei&amp;szlig; und Parf&amp;uuml;m und sind oft mit Schminke beschmiert.&quot;&lt;/i&gt;</description>
    <dc:publisher>skh</dc:publisher>
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    <dc:date>2007-09-10T22:13:27Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://buchblog.twoday.net/stories/4240449/">
    <title>Nick Hornby: The Complete Polysyllabic Spree</title> 
    <link>http://buchblog.twoday.net/stories/4240449/</link>
    <description>&lt;div style=&quot;float: left&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;hornby_nick_polysyllabic_spree&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/buchblog/images/hornby_nick_polysyllabic_spree.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Ein w&amp;uuml;rdiger Einstieg in ein Blog &amp;uuml;bers Lesen: ein Buch &amp;uuml;bers Lesen, in Form einer Sammlung von Kolumnen, die im Laufe mehrerer Jahre unter dem Titel &lt;a href=&quot;http://www.believermag.com/contributors/?read=hornby,+nick&quot;&gt;Stuff I&apos;ve been reading&lt;/a&gt; im amerikanischen Literaturmagazin &lt;a href=&quot;http://www.believermag.com/&quot;&gt;The Believer&lt;/a&gt; erschienen sind. Unter dem ersten Link kann man in die Texte auch reinlesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch war ein Spontankauf, als ich mal wieder mit gejagtem Blick und einem &quot;bitte, unterhaltet mich! mit irgendwas!&quot; im Kopf durch den Buchladen und in dessen englische Ecke driftete. B&amp;uuml;cher &amp;uuml;ber B&amp;uuml;cher sind meistens gut, wenn man sich sonst f&amp;uuml;r nichts entscheiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich war&apos;s doch ein wenig z&amp;auml;her zu lesen als erwartet, und f&amp;uuml;r die mehrsprachige Leserin ein bisschen einseitig, da Mr. Hornby sich -- leider, aber nachvollziehbar -- auf britische und angloamerikanische Literatur beschr&amp;auml;nkt. Schreiben kann er, unterhaltsam auch, doch nicht f&amp;uuml;r alle vorgestellten B&amp;uuml;cher hat er meine Begeisterung geweckt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist auch gar nicht so schlimm, es sind genug neue Titel auf meiner Leseliste gelandet (unter anderem habe ich mir vorgenommen, endlich, endlich &lt;i&gt;David Copperfield&lt;/i&gt; eine Chance zu geben).</description>
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    <title>Layouts</title> 
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    <description>Bis auf weiteres mach ichs erstmal h&amp;uuml;bsch hier. Wenn Inhalt da ist, merkt ihrs schon.</description>
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